Gestern Abend hatte ich irgendwie Lust, ein bisschen auf der Couch zu liegen und mir einen Film oder eine Serie anzuschauen (eigentlich ist das die letzten Wochen mehr Regel als Ausnahme ­čśů). Nachdem ich mir am Vortag den Film “M├Ąnnerherzen” angeschaut habe - er war ganz ok, aber jetzt auch nicht berauschend -, habe ich mir gestern die Serie “Merz gegen Merz” mit Annette Frier als Frau Merz und Christoph Maria Herbst als Herr Merz, geschrieben von Ralf Husmann, komplett angesehen.
Heute war der erste Tag, wo ich wirklich den ganzen Tag zu Hause war. Gar nicht rausgegangen. Nicht einmal um Br├Âtchen zu holen. Was habe ich gemacht? Telefoniert, ein paar Aufgaben erledigt (am Rechner), bisschen programmiert (am Rechner), im Internet gesurft (am Rechner) und einen Film geschaut (auch am Rechner). Klar, ich k├Ânnte und sollte vielleicht auch B├╝cher lesen (ohne Rechner) - das werde ich morgen einmal probieren (wenn ich die Motivation finde), nachdem ich alle Pflichten f├╝r das Studium erledigt habe (leider wieder am Rechner).
Ich hoffe, es geht allen meinen Blog-Lesern, ihren Angeh├Ârigen und Freunden den Umst├Ąnden entsprechend gut… Es sind seltsame Zeiten, in denen wir uns befinden. Ein Virus versetzt uns und die ganze Welt in eine Krise, die es so seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr gegeben hat. Es herrscht Unsicherheit ├╝ber das was in Zukunft noch kommen wird, Leute fangen an zu hamstern. Es ist eine Zeit, in der wir uns alle einschr├Ąnken m├╝ssen, um uns selbst zu sch├╝tzen, aber auch um die zu sch├╝tzen, die sich selbst nicht sch├╝tzen k├Ânnen.

Bloggen

Dies ist auch wieder so ein Artikel, den ich haupts├Ąchlich schreibe, weil ich einfach Bock drauf hab. Einfach drauf los Tasten tippen und W├Ârter auf dem Bildschirm erscheinen lassen… Dave Winer definiert unter “About” auf seiner Seite scripting.com den “Natural-born blogger”: Einige Menschen wurden geboren, um Countrymusik zu spielen. Ich wurde geboren, um zu bloggen. Zu Beginn des Bloggens dachte ich, jeder w├╝rde ein Blogger sein. Ich habe mich geirrt.
Der Februar war im Gegensatz zum Januar eher ruhig. Ich hatte Praxisphase und war dementsprechend in der Firma arbeiten. Dabei ging es nun haupts├Ąchlich darum schonmal ein m├Âgliches Thema f├╝r die Bachelorarbeit zu finden. Ich habe auch etwas gefunden, aber nun musss ich mir demn├Ąchst einen Professor suchen, der das Thema betreut und h├Âren, was er von der Idee h├Ąlt. Ansonsten habe ich auch ein wenig am meinem Blog gebastelt. Ich habe etwa Unterst├╝tzung f├╝r das Protokoll ActivityPub hinzugef├╝gt, damit man meinem Blog (@en@jlelse.
Ein Problem, das auftreten kann, wenn man sich in einer technikfokussierten Blase befindet ist, dass man ├Âfter den Wunsch versp├╝rt sich neue Hardware anschaffen zu wollen, obwohl man ja eigentlich schon alles hat was man braucht. Die Spezifikationen und Berichte und sonstiges, was man ├╝ber ein neues Ger├Ąt h├Ârt, l├Âst den Wunsch aus, es auch haben zu wollen. Dabei erf├╝llen alle Ger├Ąte, die ich besitze bereits alle meine Anforderungen und ich habe eigentlich keinen legitimen Grund mir ein neues Ger├Ąt anschaffen zu m├╝ssen.
Viele Leute bezahlen monatlich f├╝r Netflix, Amazon Prime oder andere Streaming Dienste, um sich mit Videomaterial zu unterhalten. Viele bezahlen sogar f├╝r mehrere Dienste (wo sich dann wieder die Frage stellt, ob man ├╝berhaupt soviel Zeit hat alles zu schauen). Wer bestimmte Lieblingsserien oder -filme sehen will, die nur bei solchen Streaming-Diensten laufen, hat wohl keine andere Wahl. Aber wer nur auf der Suche nach Unterhaltung ist, der hat noch ein paar weitere M├Âglichkeiten.
Im Jahresr├╝ckblick 2019, habe ich bereits angek├╝ndigt, dass ich in Zukunft monatlich einen R├╝ckblick erstellen will. Ich will damit reflektieren, was ich in dem vergangenen Monat erlebt und gelernt habe, was mich besch├Ąftigt hat und auch was ich mit f├╝r den n├Ąchsten Monat vornehme. Nat├╝rlich werde ich auf einem ├Âffentlichen Blog nicht alles schreiben k├Ânnen, aber ich werde versuchen so offen wie m├Âglich zu sein. Ein bisschen soll das auch zur Erinnerung helfen.
Alle paar Wochen besuche ich meine Familie, die am anderen Ende von Deutschland wohnt. Aber ich fahre dort nicht mit dem Auto hin, sondern nehme den Zug, weil dies einfach die bequemste Option ist. In meiner Stadt steige ich in den Zug, fahre sechs Stunden mit dem ICE, steige dann noch kurz f├╝r die letzten Kilometer in die S-Bahn um und schon bin ich da. Also wenn alles glatt l├Ąuft, wobei das beim Auto ja auch nicht immer garantiert ist, denn zu den Zeiten sind auch die Autobahnen nicht leer und es kann immer mal einen Stau geben.
Die Unterst├╝tzung f├╝r Windows 7 endete gestern. Jetzt muss man f├╝r zuk├╝nftige Sicherheitspatches bezahlen. Deswegen w├Ąre es ratsam, diese Betriebssystemversion nicht mehr zu verwenden und nach einer anderen Alternative zu suchen. Ein ├╝blicher Vorschlag ist es, auf Linux umzusteigen und ich stimme zu, dass man das tun sollte, wenn man sich nicht auf irgendwelche Windows-exklusiven Programme angewiesen ist und es keine Alternativen zu diesen gibt. Es gibt aber auch Gr├╝nde, weiterhin Windows (aber bitte Version 10) zu verwenden.
Jan-Lukas Else
20-J├Ąhriger Student, der ├╝ber alles schreibt, was ihn interessiert.