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Hybrides Internet!

Veröffentlicht am in 💭 Gedanken
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Nun endlich sind sowohl das Speedport Hybrid und SIM-Karte angekommen, als auch meine gebuchte Zusatzoption “LTE Hybrid” aktiviert worden. Seit heute morgen surfe ich nun also gleichzeitig per DSL und LTE. (DSL als Basis und LTE als Speedboost oder Fallback.)

Das Speedport habe ich in der Nähe zur FRITZ!Box 7490 aufgestellt, die nach wie vor für das Heimnetz zuständig ist und im Routermodus hinter dem Speedport hängt.

Bei Internet-Speedtests ist der LTE-Anteil durchaus bemerkbar. Das Speedport schwankt in der Anzeige immer zwischen 40 und 60 Prozent LTE-Empfang. Statt der 100 Mbit/s im Download per DSL sind es nun teilweise ca. 140 Mbit/s. Und im Upload kann ich teilweise bis zu 50 Mbit/s erreichen, statt 30 Mbit/s vorher. Ein Speedtest am Freitagnachmittag um kurz nach 16 Uhr zeigt folgendes:

Speedtest-Ergebnis

Getestet habe ich auch schon einen DSL-Ausfall. Ich habe einfach das DSL-Kabel aus der Steckdose gezogen und konnte trotzdem weitersurfen. Besonders das war mein Anliegen. Wenn es jetzt wirklich noch ein paar mal echte DSL-Ausfälle geben sollte, dann merke ich hoffentlich gar nichts davon. Wenn das wirklich so klappt, dann sind es mir die 5 zusätzlichen Euros wert, quasi dass was beim Tarif durch den Vorteil für junge Leute gespart wird. (Nichtsdestotrotz sind die Tarife allesamt ziemlich teuer in Deutschland!)

Was mich an dem neuen Konstrukt aus Speedport und FRITZ!Box aber stört ist das Speedport. Diese Hybrid-Technik, die von der Telekom genutzt wird (und laut Recherchen von Huawei entwickelt und lizenziert wurde), funktioniert wirklich nur mit dem alten Speedport Hybrid (wie ich mir eins in gebrauchtem Zustand für ca. 30 Euro gekauft habe) und dem neuen, ziemlich teuren, Speedport Pro Plus für mehr als 300 Euro. Die Speedports sind gerade so nutzbar, es gibt kaum Einstellungsmöglichkeiten und manche Funktionen fehlen, die hilfreich wären. So ist es etwa nicht möglich, in diesem Speedport-FRITZ!Box-Konstrukt IPv6 zu verwenden.

Naja, am Ende muss man halt Kompromisse eingehen. Die Ausfallsicherheit muss ich dann halt höher als IPv6 priorisieren. Wenn ich IPv6 benutzen will, muss ich auf ein VPN zurückgreifen.

Beim Einrichten habe ich mich teilweise an der Anleitung von aluny orientiert. Erst hatte ich auch versucht die Telefonie weiter über die FRITZ!Box zu regeln, aber das hat nicht richtig funktioniert, bei einem Telefonat wurde kein Ton übertragen. Deswegen sind die mobilen Telefone in der Wohnung jetzt per DECT direkt mit dem Speedport verbunden.

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Jan-Lukas Else
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