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“Warum Teslas Investition in Bitcoin keine gute Idee ist”

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Tesla hat für eineinhalb Milliarden Bitcoins gekauft. Golem.de fragt sich nun, wie das denn zu dem Klimaschutz-Image von Elon Musk passt.

Laut dem Bitcoin Electricity Consumption Index der Universität Cambridge liegt der Energieaufwand für Bitcoin derzeit bei rund 120 Terawattstunden im Jahr. Das entspreche dem Stromverbrauch von Norwegen, sagte Ulrich Gallersdörfer dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Dabei sind die anderen Kryptowährungen noch nicht eingerechnet, die laut dem Münchener Informatiker und Blockchain-Experten “zusammengenommen etwa halb so viel Strom verbrauchen wie das Bitcoin-Netzwerk selbst.”

Ich halte ja eh nicht viel von Bitcoin und bin der Meinung, dass das eher ein Spakulationsobjekt ist, als eine unregulierte Währungsalternative. Beim Bitcoin-Traden ist vermutlich die Motivation, dass es immer jemanden geben wird, der bereit ist noch mehr Geld für einen Coin zu investieren. Bis dann halt die Blase wieder platzt, schließlich sind ja Bitcoins auch nicht durch einen realen Wert gedeckt. Hochriskantes Schneeballsystem.

Und der enorme Energieverbrauch macht mich sogar wütend. Selbst wenn zum Minen nur grüner Strom benutzt werden würde (was nicht der Fall ist), dann wäre das trotzdem blöd, weil man eben diesen Strom hätte nutzen können, um fossile Energiequellen abzulösen.

Dass Musk mit Tesla nun in Bitcoin einsteigt, zeigt nur, dass es ihm wohl doch nicht so sehr um die Weltrettung zu gehen scheint, sondern alles nur PR ist, damit er noch reicher wird.

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Jan-Lukas Else
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