Freitag Abend. Ich. Allein. Vor meinem Computer sitzend. Was machen normale Studenten eigentlich zu dieser Zeit? Manche Informatik-Studenten, wie ich, sitzen wahrscheinlich auch gerade vor ihren Rechnern und verbringen ihre Zeit wie immer. Internet oder Programmieren. Andere machen vielleicht gerade Party. Im Club. Bei Freunden. Saufen? Aber das ist nicht meine Welt. Viel zu laut. Zu voll. Zu eng. Ich mag das nicht. Alkohol auch nicht. Ich mag das Surfen im Internet auf der Suche nach Neuem.
Eigentlich wollte ich schon vor zwei Wochen einen Beitrag über meine ersten Erfahrungen mit Huel schreiben, aber wie das so ist, man kommt nicht dazu oder fängt an zu schreiben, hängt dann aber fest, also hier mein zweiter Versuch: Seit über einem Monat nun bin ich regelmäßiger Konsument von Huel. Was ist Huel? Huel ist eins von immer mehr Vollwert-Nahrungsersatzpulvern die es auf dem Markt gibt. Huel stammt von einer britischen Firma, die nach eigenen Angaben in Europa mittlerweile Marktführer ist.
Ich fahre überdurchschnittlich viel im Fernverkehr der Deutschen Bahn. In diesem Post will ich meine besten Tipps und Tricks rund um das Zugfahren mit der Deutschen Bahn geben. Wie ich günstige(re) Tickets bekomme, wie ich ohne Reservierung eigentlich immer einen Sitzplatz bekomme und wie ich trotz großen Verspätungen nicht selten einen Weg finde, doch noch rechtzeitig ans Ziel zu kommen. Nicht alles wird immer wirklich 100%-tig funktionieren, aber als Bahn-Kenner hier meine jetzt nicht mehr ganz so geheimen Tipps und Tricks:
Bem-vindo a um novo artigo aqui no meu blog - que eu negligencio demais - mas agora estou de férias e posso finalmente relatar algo novamente. E isso é sobre o feriado. Nein, ich kann noch kein portugiesisch, das ist eine Übersetzung von DeepL. Aber vom Inhalt steht dort, dass ich im Urlaub war und endlich mal wieder was berichten kann auf diesem Blog. Und zwar bin ich nach der Interrail-Reise 2017 nun ein zweites Mal im schönen Lissabon gewesen.
Geschafft! Ich habe es tatsächlich geschafft und kann mich jetzt “Runtastic Results Finisher” nennen. Am 25.9.2018 hab ich mich dazu entschieden, mir Runtastic Premium zuzulegen und mit dem 12-wöchigen Trainingsplan in der Results-App (vergleichbar mit Freeletics) zu beginnen, der mich durch Körpergewichtsübungen (und Ernährungstipps, die ich aber meistens ignoriert habe) fitter machen sollte. Dazu durfte ich zu Beginn einen Fitnesstest absolvieren und ab dem 26.9. konnte ich mit dem Training beginnen.
Mir ist etwas blödes passiert. Vor knapp zwei Wochen habe ich mein Pedelec geschrottet. An dem Tag, als dies passiert ist, hätte ich gerade fast die ersten 1000 km mit dem Fahrrad geschafft, aber es war ein nebliger Freitagmorgen und ich bin ich in einer Kurve ausgerutscht, hingefallen und ein, zwei Meter über die Straße gerutscht. Außer einer Beule am Bein, die mittlerweile auch wieder weg ist, bin ich heile geblieben, bloß das Rad leider nicht.
In einem vorigen Post habe ich es angekündigt, ich mache seit ein paar Wochen Körpergewichtstraining mit der App Runtastic Results. Ich habe mir extra ein Jahresabo für 50€ abgeschlossen und mich mittlerweile schon 6 (von laut Plan 12) Wochen lang wöchentlich 3 mal gequält. Das Six-Pack ist noch nicht wirklich sichtbar, aber Fortschritte nicht nur an der Muskelmasse sind erkennbar. Ich bin so ein Mensch, der sich gerne mal ambitionierte Ziele setzt, dann, sei es aus Faulheit oder Unlust, die Ziele doch wieder aus den Augen verliert und in alte Gewohnheiten zurückfällt.
Während ich diese Zeilen tippe, sitze ich mal wieder im Zug. Allerdings ist eine Sache heute anders. Und zwar sollte ich laut Ticket bis eben noch am Bahnhof stehen. Ich hätte einmal umsteigen müssen, kann mit diesem Zug aber ohne Umsteigen bis zu meinem Zielbahnhof durchfahren. Und wenn der Zug jetzt nicht kaputt gehen sollte, könnte ich eine Stunde früher zuhause sein als geplant. Aber wie ist das möglich? Eigentlich ist das bei der Deutschen Bahn ja immer so, dass man eher zu spät ist, als zu früh.
“Sie dich mal an. Wie dünn du bist. Du bist untergewichtig. Du musst Sport machen.", “Aber ich mache doch Sport, ich gehe mehrmals die Woche laufen, auch über 10 Kilometer…", “Mach das, worin du schlecht bist, nicht was du schon kannst. Laufen macht nur Knie- und Rückenschmerzen. Du musst pumpen. Eisen. Geh ins Fitness-Studio." Dieser Dialog mit meinem (ehemaligen?) Arzt vor ein paar Wochen hat mich hart getroffen. Wie ein Schlag in den Magen.
Während ich diese Zeilen tippe, sitze ich gerade im Starbucks in Hamburg in der Mönckebergstraße und esse nebenbei ein Stück Zitronenkuchen - Kaffee mag ich nicht so. Wie diese Hipster, wovon hier auch einige rumsitzen. In einer Stunde fährt mein Zug vom Hauptbahnhof zurück nach Hause. Aber wie bin ich hier nach Hamburg gekommen, warum überhaupt? Dieses Wochenende ist (bzw. war) das letzte in meinem diesjährigen Sommerurlaub. Die ganze letzte Woche war ich zuhause und habe hauptsächlich aufgeräumt (mein Zimmer ist endlich ordentlich und minimalistischer als vorher), aber fast noch mehr rumgegammelt.
Jan-Lukas Else
20-Jähriger Student, der über alles schreibt, was ihn interessiert.