Jan-Lukas Else

Gedanken eines IT-Experten

Mein 2021 im Rückblick

Veröffentlicht am in ✍️ Posts
Übersetzungen: My 2021 in Review
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Das Jahr hat fast seine 100% Fortschritt erreicht, somit wird es wieder Zeit, einen Rückblick zu wagen und zu schauen, was besonders bei mir persönlich so 2021 passiert ist. Ich habe jeden Monat einen Monatsrückblick geschrieben (schon im zweiten Jahr in Folge), also hier einmal die Highlights der vergangenen 12 Monate:

  • Januar: Es gibt Lockdown und ich schreibe viel an meiner Bachelorarbeit.
  • Februar: Während ich weiter an meiner Bachelorarbeit dran bin, gibt es so viel Schnee und so kalte Temperaturen, wie schon lange nicht mehr. Ich fange an, einen privaten Tagebuchblog zu führen und schreibe mir für jeden Tag ein paar Stichpunkte auf.
  • März: Endlich habe ich meinen Bachelor! Einen Monat später als ursprünglich geplant, aber nun ist das Kapitel Studium für mich erst einmal abgeschlossen.
  • April: Mein erster Monat als Softwareentwickler. Ich gewöhne mich schnell an den Berufsalltag, arbeite mich ein und kann mich neben der Arbeit nun wieder ohne schlechtes Gewissen mit eigenen Projekten beschäftigen.
  • Mai: Ich werde 22 Jahre alt und feiere gemeinsam mit meiner Freundin. Außerdem fange ich mit semi-regelmäßigem Rudern an, da mein Geburtstagsgeschenk eine Rudermaschine ist.
  • Juni: Plötzlich wird es ziemlich warm. Entgegen meiner Vermutung noch lange auf meine Impfung warten zu müssen, bekomme ich doch schon die erste Spritze.
  • Juli: Ich verkaufe mein Auto und beschäftige mich viel mit dem Thema Mobilität. Meine Alternativen sind nun Fahrrad, Carsharing und ÖPNV. Ich bekomme meine zweite Corona-Impfung. Außerdem zeigt die Natur der Menschheit, dass sie stärker ist, in Teilen Deutschlands gibt es schwere Überschwemmungen.
  • August: Sommerzeit, auch wenn es jetzt nicht mehr so warm ist. Neben der Arbeit stoße ich auf neue Softwareprojekte, die es zu entdecken gibt, ich schaffe mir einen zweiten gebrauchten Rechner als Homeserver an und ich fahre mit meiner Freundin in den Urlaub nach Flensburg.
  • September: Ich optimiere meinen Internetzugang zuhause, um künftig besser gegen Ausfälle gewappnet zu sein. Außerdem sind Wahlen und ich beschäftige mich viel mit Politik. Ende des Monats beschließe ich, den Grünen beizutreten.
  • Oktober: Mein Thema ist weiterhin Politik, aber nun auch Smart Home.
  • November: Weiter geht’s mit Politik. Und ich besuche an Wochenenden meine Freundin und meine Familie. Die Dunkelheit und die kurzen Tage nerven mich.
  • Dezember: Adventskalender, Weihnachtsvorfreude und Urlaub. Außerdem bekomme ich meine Booster-Impfung.

Neben all den monatlichen Schwerpunkten haben mich folgende Dinge das ganze Jahr über begleitet:

  • Jeden Monat habe ich einige neue Funktionen oder Verbesserungen in meine Blogsoftware eingebaut, die ich nun schon über ein Jahr im produktiven Einsatz habe.
  • Jeden Monat habe ich im Homeoffice gearbeitet. Homeoffice finde ich auch gar nicht so schlecht und hoffe, dass auch wenn die Pandemie irgendwann zu Ende gehen sollte, der Arbeitsort weiter flexibel auswählbar bleibt.

Dieses Jahr hat sich eher wie die Fortsetzung von 2020 angefühlt. Da Politik und Menschen 2020 zu schnell verdrängt haben, gab es dieses Jahr viele Momente mit Déjà-vus. Mal gab es Lockdowns, dann wieder Lockerungen, und schließlich mit jeder neuen Variante wieder Lockdowns. Aber immerhin gibt es jetzt Impfungen, also wenigstens ein bisschen Fortschritt.

Die Bachelorarbeit war mein persönliches Highlight dieses Jahr. Endlich habe ich mein Studium hinter mir. Ich fand das Studium zwar nicht blöd oder so, aber habe es dennoch mehr als nervige Bedingungen auf meinem Weg ins Berufsleben gesehen. Nun habe ich mein Ziel endlich erreicht. Mein Job macht mir Spaß, erlaubt es mir aber auch, mich neben der Arbeit mit eigenen Interessen zu beschäftigen. Ich bin gespannt, wie sich das im kommenden Jahr, insbesondere auch in Hinblick auf Homeoffice weiterentwickelt.

Was Privates angeht, so bin ich dieses Jahr ziemlich glücklich. Ich könnte nicht glücklicher sein. Nach nun mehr als zwei Jahren Beziehung bin ich mir sehr sicher, die richtigen Entscheidungen getroffen zu haben. Es tut gut, eine Person an der Seite zu haben, die immer hinter mir steht, mich immer unterstützt, mit der ich mich über alles austauschen kann, die auch meine Eigenarten akzeptiert und mit der ich auch viel Spaß habe. Mit solch einer Person an der Seite sind die größten Probleme und Herausforderungen oft ein Kinderspiel. ❤️

Generell bin ich dankbar. Ich bin dankbar, dass es mir trotz der weiterhin schwierigen Weltsituation so gut geht. Dass ich mich habe impfen lassen können und mich nicht mit Corona infiziert habe. Dass ich finanziell gut zurechtkomme. Dass es auch meiner Familie gut geht.

Ich hoffe 2022 wird ein Jahr, in dem die Pandemie zurückgeht. In dem die Gesellschaft endlich aus der Vergangenheit lernt und wiederkehrende Fehler vermeidet. In dem mehr gegen den Klimawandel und die sich weitende Schere zwischen Arm und Reich unternommen wird. Und in dem die Menschen wieder mehr zueinanderfinden, statt sich durch Hass immer mehr auseinander zu bewegen.

Einen Guten Rutsch ins neue Jahr! 🎆

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