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Bachelorarbeit abgegeben

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Einen großen Meilenstein erreicht. Endlich habe ich die Bachelorarbeit abgegeben. Gestern in digitaler Form, heute dann auch in Papierform. Nächstes und finales Ziel: Das Kolloquium, wo ich eine halbe Stunde Zeit habe, die Bachelorarbeit vorzustellen.

Gestern, nachdem endlich von allen Personen, die die Arbeit vorher lesen mussten, das OK kam, konnte ich nun meine Bachelorarbeit, an der ich auch schon seit einigen Monaten gearbeitet habe, fertigstellen und als PDF abschicken. Aufgrund der aktuellen Situation gibt man nicht mehr direkt die Printversionen im Sekretariat der Fakultät ab, sondern schickt einfach eine unterschriebene PDF-Datei und wirft bis zum Kolloquiumstermin noch eine ausgedruckte Version in den Briefkasten der Hochschule.

Das habe ich dann heute gemacht. Und zugleich ist mir der Gedanke gekommen, dass das nun wahrscheinlich mein letzter Besuch an der Hochschule war. In den letzten 12 Monaten war ich nur ein einziges Mal dort, um meinen Studierendenausweis zu validieren. Auch das habe ich heute noch ein letztes Mal getan. Schließlich muss das ja auch noch einen Vorteil haben, die Regelstudienzeit um einen Monat zu überziehen. Morgen vor genau einem Jahr hieß es nämlich, dass bis auf absehbare Zeit erst einmal nur Home Studying angesagt ist.

Das letzte Jahr ist anders gelaufen, als es ursprünglich geplant war, statt ein letztes Semester noch Vorlesungen in der Hochschule zu besuchen, fanden die Vorlesungen per Video statt. Statt das Praxisprojekt und die anschließende Bachelorarbeit des dualen Studiums in der Firma vor Ort zu erledigen, fand auch das von Zuhause mit einigen Video- und Telefonkonferenzen statt. Es war zwar anders, aber letztendlich fand ich es doch okay. Auch das Kolloquium wird per Video stattfinden, statt vor Ort in der Hochschule oder der Firma.

Das Pendeln habe ich nicht vermisst. Für die Fahrt zur Hochschule in die Nachbarsstadt hatte ich mir damals extra mein Pedelec gekauft, weil mich das Parkplatzsuchen mit dem Auto immer genervt hat, der ÖPNV aber auch keine gute Alternative bot.

Es ist ein komisches Gefühl, diese Veränderung. Einerseits bin ich froh, bald nach dem Kolloquium richtig in das Arbeitsleben einzusteigen, auf der anderen Seite kann ich es kaum glauben, bald nicht mehr Student zu sein, wie ich es die letzten vier Jahre war oder auch die 12 Jahre davor als Schüler.

Naja, jetzt werde ich die nächsten zwei, drei Wochen noch den Fokus auf die Vortragsvorbereitung legen, um das Ziel, den Bachelorabschluss zu erreichen, nicht doch noch zu gefährden.

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Jan-Lukas Else
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