Jan-Lukas Else

Gedanken eines IT-Experten

Mein Dezember ‘23 und mein 2023 im Rückblick

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Übersetzungen: My December ‘23 and my 2023 in Review
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KI generierte Zusammenfassung: In meinem Rückblick auf Dezember ‘23 hatte ich eine entspannte Zeit mit Urlaub und Familienfeiern. Das Jahr war geprägt von Zugreisen, persönlicher Stabilität und Fitnessfortschritten. Mein Fokus für das kommende Jahr liegt auf beruflichem Wachstum, reduziertem Reisen und einer stärker pflanzlichen Ernährung.

Zum vergangenen Monat

Es ist Ende eines Monats, aber auch Ende eines Jahres, also Zeit, auf den Monat und auch einmal auf das ganze Jahr zurückzublicken.

Der Monat selbst war wenig spektakulär. Kurz nach der abgeschlossenen Taskforce hatte ich auch schon Urlaub und habe nun bereits zwei Wochen gar nicht an Arbeit gedacht. Eine ganze Woche Urlaub liegt noch vor mir.

Weihnachten habe ich mit meiner Familie verbracht und konnte ein wenig entspannen. Ich habe auch endlich wieder ein bisschen Zeit und Lust gefunden, mich mit meiner Blog-Software oder dem Thema Self-Hosting zu beschäftigen.

Zum vergangenen Jahr

Sowohl weltpolitisch als auch klimatechnisch war das Jahr kein gutes. Eine Katastrophe nach der anderen. Eine negative Schlagzeile nach der anderen. Gestern habe ich mit meiner Freundin das “Album 2023” vom ZDF geschaut und wir haben das mit dem “Album 2013” verglichen. Die Zahl an Katastrophen, die auf die Klimakrise zurückzuführen sind, hat eindeutig zugenommen. Auch Kriegsmeldungen waren dieses Jahr leider mehr. Nicht auszumalen, wie es in weiteren 10 Jahren aussehen wird. Da bleibt nur zu hoffen, dass ein Wunder geschieht.

Persönlich war dieses Jahr sehr konstant für mich. Kein Umzug, kein Jobwechsel, keine anderen großen Änderungen im Leben.

Dafür habe ich dieses Jahr umso mehr Kilometer auf der Schiene zurückgelegt. Im Mai habe ich angefangen, meine Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu tracken und alles, was trackbar war (Fernbusse waren es etwa nicht), ergab seitdem mehr als 17700 km mit einer Gesamtdauer von über 8 Tagen und 8 Stunden.

Das lag hauptsächlich mit meinen ganzen Urlauben zusammen, die dieses Jahr ausschließlich mit dem Zug stattgefunden haben. So bin ich im Juli von Deutschland aus mit dem Zug nach Rumänien, durch Rumänien und wieder zurück nach Deutschland gefahren. Im September dann nach Schottland. Und im November nach Straßburg in Frankreich. Mittlerweile konnte ich auch meine Freundin von dieser klimafreundlichen Art des Reisens überzeugen und ein wenig begeistern.

Aber sicherlich hat auch die doppelte Haushaltsführung zu einigen Kilometern beigetragen. Regelmäßig bin ich zwischen meinen beiden Wohnungen gependelt. Aber der Zusammenzug mit meiner Freundin Ende letzten Jahres hat sich dieses Jahr als eine perfekte Entscheidung herausgestellt.

Was Fitness angeht, so habe ich dieses Jahr, glaube ich zumindest, endlich wieder Fortschritte erzielt. Nachdem ich bereits 2018 Körpergewichtstraining gemacht habe, dann aber aus unerfindlichen Gründen damit aufgehört habe, gab es nun einen Neuanfang. Von Anfang Januar an habe ich regelmäßig zwei, drei oder manchmal sogar viermal pro Woche mit Freeletics trainiert, unterbrochen nur von Urlauben, Krankheiten oder zu hohen Temperaturen. Mittlerweile habe ich auch ein Lifetime-Abo für Freeletics und mit neuem Equipment, das ich zu Weihnachten bekommen habe, werde ich jetzt auch weitere Übungen trainieren können.

Dieses Jahr habe ich so wenig wie schon lange nicht mehr gebloggt. Was ja aber auch kein Problem ist. Ich blogge halt dann, wenn mir danach ist. Vielleicht habe ich mittlerweile auch einfach weniger das Bedürfnis, meine Meinung zu jeder kleinen Sache kundzutun und ständig mitzuteilen? Vielleicht habe ich weniger ein Bedürfnis nach Aufmerksamkeit? Der Blog spiegelt da vielleicht auch nur meine persönliche Entwicklung wider. Im vergangenen Jahr habe ich mich auch aufgrund all der negativen Meldungen deutlich weniger mit Politik beschäftigt und auch generell weniger Nachrichten (und auch Tech-News) konsumiert.

Zum kommenden Jahr

Im kommenden Jahr werde ich wahrscheinlich weniger reisen, weil mehr Urlaubstage für das finale Ausräumen der Wohnung meiner Familie, aus der ich vor nun mittlerweile fast zwei Jahren ausgezogen bin, draufgehen werden. Zum anderen wird meine Freundin ihr Studium beenden und dafür einige Prüfungen und Arbeiten schreiben müssen. Damit steht dann aber vermutlich Ende des Jahres der nächste Umzug und die Auflösung der doppelten Haushaltsführung an.

Den Job betreffend hoffe ich, endlich die Junior-Stufe verlassen zu können. Wobei diese Wörter ja eh wenig Bedeutung haben. Bei meinem vorherigen Job gab es diese Unterscheidung beispielsweise gar nicht. Ich bin aber der Meinung, mittlerweile ausreichend Erfahrung gesammelt zu haben, um wirklich kein Junior mehr zu sein. Zum einen habe ich mich technisch und fachlich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt, aber auch was meine Soft Skills und meine Arbeit im Team angeht.

Weil ich teilweise sehr ideell bin, werde ich auch im kommenden Jahr noch mehr versuchen, bei meiner Ernährung immer mehr tierische Produkte durch pflanzliche Alternativen zu ersetzen. Fleisch und Fisch esse ich bereits kaum und meistens eigentlich nur, um nicht unhöflich zu sein oder zwecks mangelnder Alternativen in bestimmten Situationen. Da möchte ich konsequenter werden. Aber auch meinen Konsum von Milchprodukten möchte ich massiv reduzieren. Die Umstellung von Kuhmilch auf Hafermilch beim Müsli und Kochen hat mir bereits gezeigt, dass man nicht unbedingt tierische Milch braucht. Aber dennoch esse ich aktuell noch viel Käse und Frischkäse. Aber sowohl für die Umwelt als auch für weniger Tierleid wäre es besser, dort ebenfalls eher zu pflanzlichen Produkten zu greifen, die dieses Jahr im Discounter ja auch deutlich im Preis gefallen sind.

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Jan-Lukas Else
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