Jan-Lukas Else

Gedanken eines IT-Experten

Mein November ‘23 im Rückblick

Veröffentlicht am in ✍️ Posts
Übersetzungen: My November ‘23 in Review
Kurz-Link: https://b.jlel.se/s/70e
KI generierte Zusammenfassung: Der Blogger blickt auf seinen November zurück, in dem er seine Internetversorgung umgestellt hat, in einer Taskforce bei der Arbeit mitgearbeitet hat, einen Kurzurlaub in Straßburg gemacht hat, seine Familie besucht hat und an der Weihnachtsfeier seines Unternehmens teilgenommen hat.

Es ist wieder die Zeit des Monats, in der es einen neuen Rückblick gibt. November ist herum, also mal schauen, was die vergangenen 30 Tage so los war …

Der Monat fing ungewöhnlich und unspektakulär an. Es gab ein Wochenende in Braunschweig, wo ich endlich mal die Internetversorgung auf meine neue 5G-Lösung umgestellt habe. Erfolgreich. Eigentlich würde die alte Lösung noch bis März funktionieren, aber besser, ich schaue schon mal vorher, ob alles funktioniert.

Mitte des Monats wurde es dann ungewöhnlicher. Bei der Arbeit wurde ich in eine Taskforce berufen. Weil unser Team reibungslos funktioniert und wir produktiv arbeiten, dürfen wir nun bei einem anderen Team aushelfen. Das geht so weit, dass sogar Wochenendarbeit im Raum steht. Die vergangenen zwei Wochen konnte ich das aber erfolgreich abwehren und hoffe, dass das auch weiterhin nicht notwendig ist. Aber nach 5-Tagen mit überschrittener Soll-Arbeitszeit habe ich wenig Lust ohne Extra-Vergütung einen meiner zwei freien Tage in der Woche auch noch für Arbeit zu opfern. Ich bin in einer privilegierten Lage, das ist mir bewusst, aber eine gute Work-Life-Balance ist mir sehr wichtig.

Die anstrengenden Tage haben auch die Auswirkung, dass ich nach der Arbeit wenig Lust auf Hobby-Programmierung habe. Eigentlich hatte ich angefangen Henriques Bibliothek für MicroPub in GoBlog zu integrieren und damit meine eigene, nicht sehr saubere Lösung zu ersetzen. Aber das muss wohl warten, bis die Taskforce vorbei ist und mir wieder Hobby-Programmierung mehr Freude bringt als momentan.

An einem der Wochenenden, an denen ich Samstagsarbeit abwenden konnte, war ich mit meiner Freundin in Straßburg. Ein Kurzurlaub, um den abgebrochenen Sommerurlaub ein wenig nachzuholen. Es war sehr schön, wir haben die Altstadt erkundet, Crêpes und Flammkuchen gegessen und auch das Europäische Parlament besucht.

Blick auf Straßburg, alte Fachwerkhäuser am Wasser

Ein Blick in den Plenarsaal des Europaparlaments

An dem anderen Wochenende haben wir meine Familie besucht und den Geburtstag meiner Mutter gefeiert. Weil die Deutsche Bahn ausgerechnet an dem Tag unserer Rückfahrt eine große Baustelle auf der Strecke geplant hat, sind wir mit einem Mietwagen gefahren (das erste Mal, dass ich einen Mietwagen gebucht habe – abgesehen von Carsharing natürlich). Und ich kann es nicht anders sagen, aber selbst, wenn die Bahn Verspätung hat, ist Bahnfahren doch entspannter. Man kann die Zeit während der Fahrt nutzen, auch wenn es nur zum Schauen von Videos ist. Im Auto muss man ununterbrochen konzentriert auf die Straße und die anderen Verkehrsteilnehmer achten.

Gestern war Weihnachtsfeier des Firmenstandorts. Auch wenn ich nicht der größte Fan solcher Veranstaltungen bin, manchmal ist es doch nett, Kollegen aus der Firma mal zu sehen, besonders welche aus anderen Projekten, und sich auszutauschen. So habe ich gestern etwa gelernt, dass es ganz eventuell eine Möglichkeit gibt, eine Enterprise-ChatGPT-Version für die Arbeit zu verwenden. Mal schauen, ob ich bald schon einen Teil des nervigen Teils vom Programmieren an die KI abgeben kann.

Morgen hätte mein Vater Geburtstag, schon der siebte, an dem wir nicht mit ihm feiern können. Ich werde morgen aber immerhin den Friedhof besuchen.

Tags:

Jan-Lukas Else
Interaktionen & Kommentare