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Mein neuer Sport: Rudern mit Rudergerät

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Ende April hat Martin Schneider beiläufig übers Rudern mit Rudergerät gebloggt und das scheint bei mir einen Eindruck hinterlassen zu haben. Denn Anfang Mai war mein Geburtstag und bei der Überlegung, was ich mir denn wünschen und gönnen kann, ist mir das Rudergerät ins Gedächtnis gekommen.

Letztes, aber besonders vorletztes Jahr habe ich oft Körpergewichtstraining gemacht und es hat mir viel Spaß gemacht. Aber letztes Jahr bin ich faul geworden. Auf Körpergewichtstraining hatte ich irgendwie immer weniger Lust und anderen Sport hab ich auch nicht wirklich gemacht.

Aber es ja nicht gut, immer keinen Sport zu machen, denn Sport ist in vielerlei Hinsicht wichtig für Körper und Geist. Deswegen habe ich zeitweise über ein Rennrad nachgedacht, aber konnte mich nicht ganz damit anfreunden. Zu viel Schiss hatte ich vor Reparaturen, denn Fahrräder zu reparieren, das liegt mir nicht, hat mir meine Erfahrung gezeigt.

Ein Rudergerät hingegen ist deutlich einfacher im Umgang. Das Aufbauen war beim Befolgen der Anleitung gut machbar, und laut den Rezensionen gibt es da eigentlich auch nichts, was gewartet werden muss. Wenn Teile kaputt gehen, wende ich mich an den Hersteller. Und weiteres Zubehör braucht man auch nicht.

Außerdem hat das Rudern im Trockenen noch weitere Vorteile: Ich kann, wann immer mir nach ein bisschen Sport zumute ist, ein paar Minuten rudern und muss nicht auf das Wetter achten oder mich gleich für eine längere Session verpflichten. 10 Minuten Rudern geht auch mal zwischendurch.

Rund eine Woche steht das Gerät nun bei mir im Zimmer und ich muss wirklich sagen, dass das eine sehr gute Entscheidung war. Rudern ist gelenkschonend genug, sodass das auch mit meinem Knie funktioniert, das beim Laufen immer rumgemeckert hat. Und Rudern macht tatsächlich Spaß, wenn man dabei Musik hört, ist es auch nicht langweilig. Nach dem Sport fühlt man sich irgendwie besser. Wahrscheinlich sind das die Hormone, die dabei ausgeschüttet werden. Hatte ich schon lange nicht mehr, aber ich hab ja auch schon länger nicht mehr wirklich Sport gemacht.

Was ich mir nun noch überlegen muss: Ob und wie ich meine Trainingssessions tracke. Beim Laufen war das recht einfach, da gibt es hunderte Apps die den Lauf aufzeichnen können, aber fürs Rudern ist mir noch keine gute App bekannt. Oder ich nehme keine App, sondern notiere die Werte von dem Display des Rudergeräts einfach in einer Textdatei oder meinem Tagebuch. Aber wie kann ich das Ganze dann grafisch darstellen? Vielleicht doch lieber eine Excel-Tabelle?

Noch gar nicht erwähnt in diesem Post: Das Gerät, dass ich mir besorgt habe, ist ein recht günstiges Einsteiger-Gerät von SportPlus. Für den Preis ist es aber völlig in Ordnung und ich bin sehr zufrieden!

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Jan-Lukas Else
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