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Mein September '20 im Rückblick

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Übersetzungen: My September '20 in Review
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Auch der September neigt sich nun dem Ende zu. Also wieder ein neue Monatsrückblick. Mittlerweile ist dies ja schon der neunte, was zeigt, dass das Schreiben dieser Zusammenfassungen wirklich eine Gewohnheit geworden ist.

Was hat mich diesen Monat beschäftigt?

Ich habe viel Zeit nach Feierabend oder auch mal am Wochenende damit verbracht an meiner eigenen Blog-Software weiterzuentwickeln. Der Fortschritt ist gut und ich glaub den nächsten Rückblick werde ich nicht mehr auf meinem alten Hugo-basierten Blog veröffentlichen, sondern auf einem Blog, der mein eigenes Content-Management-System benutzt. Es ist vielleicht bisschen merkwürdig, aber ich bin tatsächlich ein wenig gehypet. Seit Wochen entwickele ich nun schon an dieser Software (also immer dann, wenn ich gerade mal Zeit und Lust habe) und langsam ist ein das Ziel am Horizont in Sicht.

Was meinen Blog noch betrifft, habe ich diesen Monat einen Artikel geschrieben, der ein bisschen viral gegangen ist und mir ca. viertausend Aufrufe und vielleicht auch ein paar neue Abonnenten gebracht hat (was ich allerdings nicht überprüfen kann, da es keine Follower-Metrik oder so etwas in der Art gibt). In besagtem Artikel habe ich meinen neuen Programmier-Workflow beschrieben. Ich miete nun einen Server auf dem ich aus der Ferne programmieren kann. Kein Einrichten und Aktuell-Halten der Entwicklungsumgebung mehr auf allen Geräten, auf denen ich programmieren will!

Es ist mir etwas ärgerliches passiert: Die Festplatte von meinem Cloudspeicher, den ich zuhause stehen hatte, hat plötzlich irgendwelche Fehler angezeigt und wollte nicht mehr korrekt funktionieren. Das hat mich dazu gebracht, dass ich nun meine ganzen Dateien nicht mehr nur zuhause auf einer eigenen Cloud aufbewahre, sondern hauptsächlich auf eine gehostete Version von Nextcloud beim Anbieter Hetzner setze. Ich glaub was wichtige Daten angeht, sollte ich das lieber Profis überlassen, die dafür sorgen, dass nicht plötzlich alle Daten aufgrund eines Hardwarefehlers weg sind. Zum Glück hatte ich noch Backups, die ich wiederherstellen konnte.

Ansonsten habe ich mir diesen Monat ein paar neue elektronische Geräte gegönnt. Zum einen ein neues Smartphone, ein Samsung Galaxy S10 Lite. Und eine neue Tastatur und Maus (schon wieder).

Das Smartphone gefällt mir echt wirklich gut. Es läuft alles mega flüssig und wie geschmiert. Viele tolle Funktionen, wie etwa NFC, weshalb ich diesen Monat fast ausschließlich in Geschäften mit Handy bezahlt habe. Oder eine Kamera, die ganz ordentliche Fotos macht (ein paar gibt es auf hier oder hier zu sehen). Die Kamera ist mir zwar eher zweitrangig und die 3 Kameras auf der Rückseite finde ich auch irgendwie ein bisschen übertrieben, aber ich will mich nicht beklagen, die Fotoqualität ist ganz in Ordnung. Und GPS funktioniert auch einwandfrei! Nicht mehr diese ständigen GPS-Verbindungsabbrüche und “Signal verloren”-Meldungen beim Navigieren, die auch das ein oder andere Mal dafür gesorgt haben, dass ich mich verfahre.

Aber nicht nur das Galaxy gefällt mir, auch meine neue Tastatur und Maus. Beide von Logitech, einmal die MX Keys und einmal die MX Master 3. Beide lassen sich mit bis zu 3 Geräten über Bluetooth oder alternativ über einen USB-Receiver verbinden und ermöglichen ein einfaches Wechseln zwischen den verbundenen Geräten. So brauch ich etwa nach Feierabend nicht mehr die Tastatur und Maus auf meinem Schreibtisch zu wechseln, sondern drücke auf Tastatur und Maus jeweils eine Taste oder einen Knopf, damit sie sich statt mit meinem Arbeitslaptop mit meinem privaten Rechner verbinden. Auch das Tippgefühl auf der Tastatur ist echt gut, schreiben lässt sich damit sehr gut und bisschen führt es auch dazu, dass ich gelegentlich ein bisschen mehr Text produziere (wie etwa dieser Rückblick 😂). Ebenso das Gefühl beim Bedienen der Maus. Erst war ich ein wenig skeptisch, weil ich vorher einen ziemlich flache Maus benutzt habe, aber die MX Master 3 scheint echt gut an die Handform angepasst zu sein. Das Mausrad ist besonders cool, da es einen Schnellscroll-Modus besitzt, einmal schnell anstoßen und es dreht bis man es stoppt, vorteilhaft um auf langen Internetseiten oder in langen Dokumenten zum Ende zu scrollen.

Dennoch habe ich mir nicht nur elektronische Geräte gekauft, sondern auch mal etwas komplett ohne Elektronik: einen neuen Fahrradhelm! Fahrradhelme sind echt wichtig und können einem das Leben retten. Wenn ich mal ohne Helm fahre, habe ich immer ein mulmiges Gefühl und denke mir, was wäre, wenn mir ausgerechnet jetzt, wo ich mal ohne Helm unterwegs bin, ein Unfall passiert? Ich musste mir einen Helm im Internet bestellen, da ich einen in XL brauchte und mein alter Helm irgendwie noch nie so richtig passte. Ich habe anscheinend einen recht großen Kopfumfang, was dafür sorgt, dass ich bei Caps und Helmen immer lieber nach einer größeren Größe schaue.

Genug der Technik und des Shoppings, auf zu einem anderen Themen, das mich im September bewegt hat:

Mitte des Monats war ich bei der Feier zum 80. Geburtstag meiner Großmutter, ca. 30 Leute waren wir. Am Samstag früh hin, am Samstagabend dann wieder zurück nach Hause, schließlich wollten meine Freundin und ich am Sonntag noch zu einem Dorffest, das ihre Großmutter organisiert hat. Allerdings fing es am Samstag Abend an, dass plötzlich meine Nase lief. Nichts außergewöhnliches, schließlich ist Naselaufen zu dieser Jahreszeit ja etwas völlig normales. Von Samstag auf Sonntag konnte ich allerdings kaum schlafen und Sonntag ging es mir ziemlich schlecht. Ich hatte eine fette Erkältung mit Fieber bis 39°C. Am Montag bin ich dann zum Arzt gegangen, musste dort durch den Hintereingang und wurde schließlich auch auf Corona getestet und für eine Woche krankgeschrieben. Der Test war glücklicherweise negativ und Kontaktverfolgung und die ganze Prozedur blieb mir erspart und ich hab mich einfach ein paar Tage lang geschont und erholt.

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Jan-Lukas Else
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